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 Erik Kriek

Erik Kriek

Schreibworkshop: Von Text zu Bild: Geschichten visuell erzählen
Lesung: Was im Verborgenen lauert



Erik Kriek

(*1966 in Amsterdam) studierte Illustration und Grafische Künste an der Rietveld Akademie für Kunst und Design in Amsterdam. Seit seinem Abschluss im Jahr 1991 arbeitet er als freier Illustrator. Internationale Anerkennung erhielt er mit „Von Jenseits“, seiner Comic-Adaption mehrerer Kurzgeschichten von H. P. Lovecraft. 2016 folgte „In the Pines“, eine düstere Geschichtensammlung, die auf fünf „Murder Ballads“ basiert und außergewöhnliche, schaurige Erzählungen enthält. 2019 erschien „Der Verbannte“, eine im 10. Jahrhundert in Island spielende Geschichte, die beim Moccafest New York 2023 mit dem Award of Excellence ausgezeichnet wurde. Sein neues Buch, „Die Grube“, greift erneut düstere Themen wie Trauer und Kontrollverlust auf. Erik Kriek lebt und arbeitet in Amsterdam, Niederlande.


Lesung

Freitag, 17. Juli 2026, 19 Uhr

Lesung: Über queere Sichtbarkeit im Wandel

Damals, heute – und übermorgen?

Was heißt es, queer zu leben – nicht nur sichtbar, sondern selbstverständlich? Wie fühlt sich Zugehörigkeit an in Zeiten des Aufbruchs, der Verunsicherung, der politischen Verschiebungen? Im Gespräch begegnen sich zwei unterschiedliche Perspektiven, die sich gerade darin ergänzen: eine literarische Annäherung an queeres Leben in einer historischen Umbruchszeit und ein gegenwartsnaher, soziologischer Blick auf heutige queere Erfahrungsräume. Zwischen Erinnerung und Gegenwart, Intimität und Öffentlichkeit entfaltet sich ein Austausch darüber, welche Spuren historische Erfahrungen im Heute hinterlassen – und was sie uns über mögliche Zukünfte queeren Lebens erzählen.

In deutscher Sprache mit Miku Sophie Kühmel und Vratislav Maňák

Ort: Katharinenruine, Am Katharinenkloster 6, 90403 Nürnberg
Bei schlechtem Wetter im benachbarten Katharinensaal, Eingang über Peter-Vischer-Straße
 Preis: 15 Euro / Restkarten an der Abendkasse
Moderation: Christine Burmann, Menschenrechtsbüro, Beauftragte für Diskriminierungsfragen der Stadt Nürnberg 

Mehr über Miku Sophie Kühmel
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Die Grube

[avant-verlag, Berlin 2024]

Um den tragischen Tod ihres kleinen Sohns zu verarbeiten, beschließt das Ehepaar Gruber einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen: raus aus der Stadt ziehen, um den abgelegenen Familienwohnsitz eines verstorbenen Onkels zu renovieren. Der Umzug verläuft reibungslos, aber was bedeuten die merkwürdigen Zeichen, die auf den Bäumen im Garten eingeritzt sind? Womit hat sich der kaum gekannte Onkel beschäftigt? Nach und nach sickert ein übernatürliches Grauen in das scheinbare Landhausidyll der Grubers …

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