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Tanja Schwarz

Schreibworkshop: Über Sinnliches hinein in die Geschichte
Lesung: Der „Generalbass“ der väterlichen Stimme: Tiefe Töne als Motiv


Tanja Schwarz

Tanja Schwarz, geboren 1970 in Hechingen / Baden-Württemberg, aufgewachsen in Reutlingen, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie erhielt mehrere Stipendien, z.B. das Arbeitsstipendium des Berliner Senats, ein Aufenthaltsstipendium in Schloss Wiepersdorf und das Heinrich-Heine-Stipendium Lüneburg. Tanja Schwarz lebt in Hamburg.

 


Schreibworkshop: Der Dialog Verbindung und Trennung

Das Element des Dialogs ist zwischen Menschen wie Figuren die Möglichkeit der Ver- und Entbindung. Was und wie es gesagt wird, schafft Wege. Wie wir als Autor*innen entscheiden, prägt den Roman, aber prägt auch uns. Das gesprochene Wort als Zwischenmenschlichkeit, in der die Literatur beginnt – so seit je her. Mir persönlich wurde gesagt: schreib lieber nichts Dialoglastiges, das verkauft sich nicht. Wollen wir mal sehen.
Martin Piekar

 

Samstag, 18. Juli 2026, 9.30 bis 12.30 Uhr und
Sonntag, 19. Juli 2026, 9.30 bis 14 Uhr

Ort: Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 2, Nürnberg

Preis: 160 Euro, maximal 12 Plätze


Samstag, 18. Juli 2025, 16 bis 17 Uhr

Lesung: Familie ist eine Geschichte

im Raum zwischen Erinnern und Erfinden

Mit dem Sprechen beginnt die Literatur und so auch die Familiengeschichte, in der Spannung zwischen Wahrheit und Fiktion bewegt sich der Dialog zwischen Mutter und Sohn. Wie viel Fiktion braucht die Wahrheit und wie viel Wahrheit steckt in der Fiktion?

Ort: Katharinenruine, Am Katharinenkloster 6, 90403 Nürnberg
Bei schlechtem Wetter im benachbarten Katharinensaal, Eingang über Peter-Vischer-Straße
 Preis: 8 Euro / Restkarten an der Abendkasse
Moderation: Katharina Mittenzwei

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Vaters Stimme

[Hanserblau, München 2023]

Nina ist Ende vierzig und lebt getrennt von ihrem Expartner und dem gemeinsamen Sohn Lenny. Zu ihrem Vater hatte sie nie Kontakt. Als Lenny ihm einen Brief schreibt, tritt Hans plötzlich wieder in ihr Leben. Anfangs entsteht überraschend schnell eine Verbindung, doch schon bald stellen sich schmerzhafte Fragen nach der Vergangenheit, Risse treten zutage. Hat ihr der Vater gefehlt, oder war im Gegenteil alles besser so, wie es war? Eine Antwort findet sie für sich, als sie vom tragischen Tod des Bruders erfährt, den sie nie kennengelernt hat.
Ehrlich und empathisch zeichnet Tanja Schwarz Figuren, deren Familienverhältnisse nicht immer einfach, aber schmerzlich vertraut sind.