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Miku Sophie Kühmel

Miku Sophie Kühmel

Schreibworkshop: Sex schreiben
Lesung: Queere Sichtbarkeit im Wandel mit Vratislav Maňák



Miku Sophie Kühmel

Miku Sophie Kühmel, 1992 in Gotha geboren, studierte Literatur- und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin und an der New York University. Sie ist freie Schriftstellerin und produziert verschiedene Podcast-Formate.
Für ihren 2019 erschienenen Debütroman „Kintsugi“ wurde sie mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung und dem „aspekte“-Literaturpreis ausgezeichnet. Sie erhielt u. a. Stipendien des Alfred Döblin-Hauses der Akademie der Künste, des Künstlerhofes Schreyahn und der Stadt Gotha. Mit dem zweiten Roman „Triskele“ war sie für den Clemens-Brentano-Preis 2023 nominiert.

Freitag, 17. Juli 2026, 19 Uhr

Lesung: Über queere Sichtbarkeit im Wandel

Damals, heute – und übermorgen?

Was heißt es, queer zu leben – nicht nur sichtbar, sondern selbstverständlich? Wie fühlt sich Zugehörigkeit an in Zeiten des Aufbruchs, der Verunsicherung, der politischen Verschiebungen? Im Gespräch begegnen sich zwei unterschiedliche Perspektiven, die sich gerade darin ergänzen: eine literarische Annäherung an queeres Leben in einer historischen Umbruchszeit und ein gegenwartsnaher, soziologischer Blick auf heutige queere Erfahrungsräume. Zwischen Erinnerung und Gegenwart, Intimität und Öffentlichkeit entfaltet sich ein Austausch darüber, welche Spuren historische Erfahrungen im Heute hinterlassen – und was sie uns über mögliche Zukünfte queeren Lebens erzählen.

In deutscher Sprache mit Miku Sophie Kühmel und Vratislav Maňák

Ort: Katharinenruine, Am Katharinenkloster 6, 90403 Nürnberg
Bei schlechtem Wetter im benachbarten Katharinensaal, Eingang über Peter-Vischer-Straße
 Preis: 15 Euro / Restkarten an der Abendkasse
Moderation: Christine Burmann, Menschenrechtsbüro, Beauftragte für Diskriminierungsfragen der Stadt Nürnberg 

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Schreibworkshop: Sex schreiben Wie sich Intimität erzählen lässt, ohne dass sich die Fußnägel hochrollen vor Fremdscham

Gemeinsam analysieren wir sehr gute und sehr schlechte Sex-Szenen quer durch die Literaturgeschichte, um zu erarbeiten: Was ist daran gut oder schlecht? Welche Rolle spielt erzählte Intimität, wofür ist sie wichtig oder nützlich? Wie unterscheiden sich queere Sexszenen z.B. von eher heteronormativen und was können wir hier lernen? Außerdem machen wir Gruppen- und Einzelübungen zum Schreiben (und Vorlesen) genau solcher Szenen.

Samstag, 18. Juli 2026, 9.30 bis 12.30 Uhr und
Sonntag, 19. Juli 2026, 9.30 bis 14 Uhr

Ort: Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 2, Nürnberg

Preis: 160 Euro, Max. 12 Plätze


Hannah

[S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2025] 
Hannah Höch - eine queere Liebe, eine neue Zeit, eine Befreiung. Es sind die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, als Til auf Hannah trifft und Hannah auf Til. Eine gemeinsame Dekade beginnt. Erst in Den Haag, dann in Berlin verbringen die Künstlerin und die Autorin die letzten großen Partys und Momente zärtlicher Zweisamkeit. Doch von Sommer zu Sommer entpuppt sich das gemeinsame Leben und Schaffen zunehmend als Herausforderung, unter Druck gesetzt von der politischen Bedrohung durch den Nationalsozialismus. Behutsam und poetisch setzt Miku Sophie Kühmel in „Hannah“ das Bild einer Liebe zusammen, die sich nicht nur an den Abgründen ihrer Zeit messen muss

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