texttage.nürnberg

Von den Besten lernen.

Bekannten Autorinnen und Autoren über die Schulter blicken, mit ihnen in die Welt des Textens eintauchen und ein Fest des Schreibens und der Literatur feiern:
Vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2019 veranstaltet das Bildungszentrum die texttage.nürnberg.
Das dreitägige Event am Gewerbemuseumsplatz lädt ein, sich selbst beim Texten auszuprobieren, mit Profis aus dem Literaturbetrieb auf Tuchfühlung zu gehen und von ihnen zu lernen.

Wer möchte nicht gerne Gedanken klar formulieren, Gefühle eindrucksvoll beschreiben und Ereignisse so schildern, dass es andere mitreißt? Persönlichkeiten des Literaturbetriebs und alle, die sich fürs Texten und für Texte begeistern, kommen an den texttagen.nürnberg zu einem lebendigen Fest der Literatur zusammen. Die texttage.nürnberg eröffnen die Chance, erfolgreiche Autorinnen und Autoren kennenzulernen, mit ihnen zu arbeiten, sich professionelles Feedback zu holen und dabei auch das eigene Netzwerk zu erweitern. Neben den exklusiven Workshops in kleinen Gruppen gibt es Lesungen mit Impulsvorträgen und Fragerunden. Auf dem Gewerbemuseumsplatz entsteht ein offener "textualienmarkt":  ein Austausch- und Begegnungstreff für Literaturbegeisterte - mit einer Bühne für Texte und Aktionen. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!

Zum Schreiben kommt man oftmals auf Umwegen, vielleicht auch Sie. Nicht jeder weiß (wie Franziska Hauser) schon von klein auf, dass sie Schriftstellerin werden will und wird. Manche machen zum Beispiel zuerst einen Abschluss in Biologie (wie Matthias Nawrat), suchen ihren künstlerischen Ausdruck in der Malerei (wie Susanne Fritz) oder studieren Operngesang (wie Emilia Smechowski) bevor sie zum Schreiben finden.

Schreiben muss man nicht unbedingt nur in seiner Muttersprache, das wird an den Biografien einiger der zu den texttagen.nürnberg eingeladenen Autorinnen und Autoren sichtbar. Manchmal ist der „Blick von außen“ auf Sprache von Vorteil und fördert die Kreativität in der Nutzung der erworbenen Sprache.

Schreiben heißt, die Welt und die eigene Geschichte zu begreifen, Gedanken zu ordnen und in die passenden Sätze zu kleiden. Aber welche „Kleider“ passen zu welchen Gedanken? Wie fängt man überhaupt an? Wie wird die so genannte „Angst vor dem leeren Blatt“ überwunden? Wie bei jeder Kunst, so kommt es auch beim Schreiben nicht nur auf Inspiration an, sondern ebenfalls auf Werkzeug und Praxis.