Olga Grjasnowa

© Rene Fietzek

Olga Grjasnowa wurde in Baku, Aserbaidschan, in einer russisch-jüdischen Familie geboren. Mit elf Jahren kam sie nach Deutschland, ohne ein Wort der Sprache zu können, in der sie jetzt ihre mehrfach ausgezeichneten Bücher schreibt. Heute ist sie eine anerkannte und beliebte Autorin, auch wenn sie ihre eigene Zukunft zwischendurch als Tanzwissenschaftlerin sah und sich für ein entsprechendes Studium einschrieb. Die Erfahrung von Flucht und Neuanfang prägt ihre Familie und auch ihre literarischen Themen. Ihre jüdische Großmutter floh als Vierzehnjährige aus Weißrussland nach Aserbaidschan, Grjasnowa selbst emigrierte als Kind mit ihren Eltern als „Kontingentflüchtling“ nach Deutschland. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann in Berlin.

 

In ihrem Roman Gott ist nicht schüchtern (Aufbau Verlag, 2017) erzählt Olga Grjasnowa von Amal und Hammoudi. Beide sind jung und begabt und fliehen vor dem Assad-Regime nach Deutschland. In Berlin begegnen sie sich wieder als zwei Menschen, die alles verloren haben und nun von vorn anfangen müssen.

 

Meisterklasse mit Olga Grjasnowa:
Perspektivenwechsel
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Lesung mit Vortrag:
Die Recherche am Beispiel von Gott ist nicht schüchtern
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