Nina Bußmann

Portrait der Autorin Nina Bußmann
© Heike Steinweg (Nina Bußmann)

Nina Bußmann, geboren 1980 in Frankfurt am Main, Studium der Literatur und Philosophie, lebt in Berlin und schreibt hauptsächlich erzählende Prosa. Als Jugendliche hatte sie andere Pläne, inzwischen ist sie froh, dass es so gekommen ist: Zum Schreiben braucht man nicht viel und kann in viele Richtungen forschen.

Nina Bußmann realisierte bereits vielfältige Projekte zusammen mit bildenden und Performance-Künstlerinnen, zuletzt das Lese-Konzert „Identity may be a Fantasy“ in Köln-Kalk. Für ihre Romane erhielt sie bereits etliche Auszeichnungen und Förderungen, u. a. den 3sat-Preis beim Bachmannwettbewerb und den Robert-Gernhardt-Preis sowie Aufenthaltsstipendien unter anderem in Edenkoben, Vilnius, Nanjing, Esslingen am Neckar, Lauenburg an der Elbe und New York.

 

Dickicht
[Suhrkamp, 2020]
Nina Bußmann erzählt von drei Menschen in der Großstadt, die um Kontrolle kämpfen, sie aber längst verloren haben. In prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse verstrickt, taumeln sie zwischen Abhängigkeiten und Freundschaften, Therapieversprechen und spirituellen Verlockungen. Ohne Rausch kommt kaum einer aus. Und dennoch suchen sie alle nach Klarheit.

 

Meisterklasse mit Nina Bußmann:
Kinderstimmen, alte Seelen. Alter und Perspektive.
Welche Stimme für welche Generation?
Zum Workshop

Lesung mit Vortrag:
Melancholie und Hoffnungsvorrat.
Nicht Bescheid wissen: Luxus oder Notwendigkeit?
Zur Lesung