Isabel Bogdan

Portrait Autorin Isabel Bogdan
© Heike Blenk (Isabel Bogdan)

Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Sie übersetzt aus dem Englischen u. a. Jane Gardam, Jonathan Safran Foer, Nick Hornby und Jasper Fforde. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung, 2011 den für Literatur. Zusammen mit Maximilian Buddenbohm wurde sie 2014 für das Interviewprojekt „Was machen die da?“ als Bloggerin des Jahres ausgezeichnet. 2012 erschien ihr erstes eigenes Buch, „Sachen machen“, 2016 der erste Roman, „Der Pfau“, bei Kiepenheuer und Witsch, der nach dem Erscheinen fast 50 Wochen auf der Bestsellerliste stand [die Taschenbuchausgabe noch länger]. 2019 folgte der Roman „Laufen“.

 

Laufen
[Kiepenheuer und Witsch, 2018]
Eine Frau wird nach einem erschütternden Verlust aus der Bahn geworfen und beginnt mit dem Laufen. Erst schafft sie nur kleine Strecken, doch nach und nach werden Laufen und Leben wieder selbstverständlicher. Konsequent im inneren
Monolog geschrieben, zeigt dieser eindringliche Roman, was es heißt, an Leib und Seele zu gesunden. Wie wird man mit einem Verlust fertig? Welche Rolle spielen Freunde und Familie? Welche Rolle spielt die Zeit? Und der Beruf? Schritt für Schritt erobert sich die Erzählerin die Souveränität über ihr Leben zurück. Ein starkes Trauer- und Trostbuch.

 

Meisterklasse mit Isabel Bogdan:
Schreiben und Übersetzen.
Wie können sich Schreiben und Übersetzen gegenseitig befruchten? Was ist der Unterschied?
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Lesung mit Vortrag:
Die Suche nach dem passenden Sound.  
Sucht der Inhalt sich den Sound aus, in dem er erzählt werden will? Oder kann es auch umgekehrt sein? Und wie kommen Rhythmus und Melodie in die Prosa?
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